Aktuelles

Berufsunfähigkeitsversicherung bei Übergewicht

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat einen zu hohen BMI-Wert; ist also übergewichtig. Statistiker warnen: Selbst wenn man kerngesund ist, besteht langfristig betrachtet ein erhöhtes Krankheitsrisiko.

Berufsunfähigkeitsversicherungen verlangen daher bei einem erhöhten BMI-Wert Risikozuschläge oder lehnen Anträge sogar komplett ab.

Bei der Suche nach der geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man sich daher - wenn der BMI-Wert erhöht ist - vorab mit der richtigen Vorgehensweise vertraut machen.

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WWK erhöht die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung zum 01.01.2018

Eine deutliche Preiserhöhung hat die WWK im Dezember 2017 an ihre Kunden verschickt. Der Nettobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigt für sehr viele Kunden um rund 35%. Dies betrifft sowohl Verträge, die bereits mehrere Jahre laufen, als auch neue Verträge, die erst im Jahr 2017 abgeschlossen wurden.

Begründet wird dieser Preisanstieg mit den gesunkenen Überschüssen der WWK.

Wir haben an dieser Stelle ein paar Hintergrundinformationen und Empfehlungen für die von der Erhöhung betroffenen Kunden zusammengefasst.

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Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuern

Was muss man zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuern wissen? Kann man die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung absetzen? Wie wird die Berufsunfähigkeitsrente später versteuert?

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Psychische Erkrankungen sind inzwischen der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit. Wer jedoch schon einmal bei einem Psychotherapeuten war, wird bei dem Versuch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen allerdings häufig mit einer Antragsablehnung konfrontiert. Die Versicherer lehnen Personen konsequent ab, die in den vergangenen Jahren bereits psychische Beschwerden hatten, bei denen zum Beispiel eine Depression diagnostiziert wurde oder die nur zur Vorbeugung Gespräche mit einem Psychologen geführt haben.

Diese gewisse Härte bei der Antragsprüfung kann man kritisieren, allerdings lässt sie sich nicht leugnen. Außerdem kann man diese Härte der Versicherer teilweise sogar nachvollziehen, da psychische Ursachen immer wieder zu hohen Zahlungen der Berufsunfähigkeitsversicherer führen. Dass die Unternehmen in diesem Bereich besonders vorsichtig werden, um ihre „Versichertenkollektive“ vor möglichen Preissteigerungen zu schützen, mag im harten Wettbewerb durchaus verständlich erscheinen - so ärgerlich das für viele Personen auch ist.

Dadurch scheint es in diesen Fällen auf den ersten Blick nahezu unmöglich zu sein, eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Doch die private Absicherung der Arbeitskraft ist extrem wichtig, da die staatlichen Leistungen erst sehr spät greifen und häufig nur auf Sozialhilfeniveau liegen. Verschiedene Alternativen, die je nach Diagnose, Art, Dauer und Zeitraum der Behandlung dennoch abschließbar sein können, finden Sie hier im Überblick.

Variante 1: Sonderaktion BU mit einfacher Gesundheitsprüfung

Im Rahmen von Sonderaktionen können Berufsunfähigkeitsversicherungen teilweise mit vereinfachten Antragsfragen und kürzeren Abfragezeiträumen abgeschlossen werden. Allerdings müssen auch hier Gesundheitsfragen beantwortet werden. Wer hierbei laufende psychotherapeutische Behandlungen angeben muss, kann diese Tarife leider in der Regel nicht abschließen.

Allerdings sind die Fragen häufig so gestellt, dass Behandlungen, die länger als 3 Jahre her sind, nicht mehr anzugeben wären. Dadurch eröffnen sich häufig Möglichkeiten, den entsprechenden BU-Schutz trotzdem noch abzuschließen.

Bitte prüfen Sie hierzu die entsprechenden Antragsfragen dieser BU-Sonderaktionen ganz genau.

BU-Sonderaktion mit einfacher Gesundheitsprüfung

Variante 2: Erwerbsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist meist preiswerter als eine Berufsunfähigkeitsversicherung und teilweise sogar ohne ausführliche Gesundheitsprüfung abschließbar. Sie bietet allerdings auch einen etwas geringeren Schutz und eine Wartezeit von fünf Jahren ab Vertragsbeginn. Anders als bei der BU springt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung erst ein, wenn der Versicherte weniger als drei Stunden täglich arbeiten könnte. Dabei spielt der bisher ausgeübte Beruf keine Rolle. Diese Absicherung ähnelt der staatlichen Regelung der vollen Erwerbsminderungsrente.

Der Haken: Dieser Tarif kann in der Regel nur abgeschlossen werden, wenn man noch nicht berufs- oder erwerbsunfähig geworden ist und noch keine Antragsablehnung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (z.B. bei einem anderen Versicherer) kassiert hat.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Variante 3: Funktionsinvaliditätsversicherung

Die Funktionsinvaliditätsversicherung stellt eine weitere Alternative dar, welche teilweise trotz laufender psychotherapeutischer Behandlung abschließbar sein kann. Allerdings nur bei einzelnen Versicherern. Hierzu können Sie ein entsprechendes Angebot bei uns anfordern.

Diese Absicherung orientiert sich einzig und alleine am Gesundheitszustand des Versicherten. Diese Kombiversicherung bietet eine finanzielle Leistung in Form einer monatlichen Rentenzahlung, wenn man besonders stark erkrankt ist und die bedingungsgemäßen Voraussetzungen erfüllt. Bei der Funktionsinvaliditätsversicherung sind meist die folgenden Bereiche versichert:

  • Invalidität durch Unfall,
  • schwere Organschäden (inklusive Krebserkrankungen),
  • Verlust von Grundfähigkeiten (wie z. B. Sehen, Hören, Sprechen) und
  • Pflegebedürftigkeit.

Sofern die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind, zahlt die Versicherungsgesellschaft (vergleichbar mit einer BU) eine monatliche Rente aus.

Funktionsinvaliditätsversicherung

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